• Shops auf eBay, Amazon & Co
  • Onlineshops

Onlineshops

Dank der großen Bedeutung, die das Internet mittlerweile für den Handel hat, dürfte es sich kaum ein Unternehmen leisten können, auf eine eigene Internetpräsenz vollständig zu verzichten.

Im Gegensatz zu einem herkömmlichen Verkaufsplatz bieten sich Online-Shops dadurch an, dass diese nicht nur den regionalen Kundenkreis ansprechen, sondern einen überregionalen oder auch internationalen Absatzmarkt schaffen.

Da eine solche Verkaufsplattform zudem auch – verglichen mit der Einrichtung und dem Unterhalt herkömmlicher Geschäftsplätze – mittels extrem geringer finanzieller Aufwendungen möglich ist, verwundert es nicht, dass die Online-Shops sich unabhängig von der Größe der dahinter stehenden Unternehmen derart großer Beliebtheit erfreuen.

Vor dem Start – Shop absichern lassen!

Ein solcher Vertriebsweg hat, wenn er einmal richtig installiert ist, wenig Nachteile. Probleme entstehen vor allem dann, wenn – was gerade bei kleineren Geschäften der Fall ist – zu Beginn darauf verzichtet wird, den Internetauftritt rechtssicher zu gestalten. Hier gilt in jedem Fall, dass Prävention in jeder Beziehung günstiger ist, als sich später gegen  Abmahnung(en) eines Konkurrenten verteidigen zu müssen.

Wettbewerber stehen in Konkurrenz zueinander und verhalten sich oft dementsprechend. So werden Fehler bei der Belehrung über den Widerruf, der Anbieterkennzeichnung oder in den AGB zunehmend häufig abgemahnt.

Hinter dieser Praxis steht nicht automatisch „Abzocke“, auch wenn dies der Abgemahnte gerne glauben mag und in bestimmten Foren bestätigt findet. Ziel des Wettbewerbsrechts ist es, einen fairen Handel zu schaffen. Dies ist nur möglich, wenn gleiche Bedingungen herrschen. Um dies zu gewährleisten, hat der Gesetzgeber dem Wettbewerber die Möglichkeit an die Hand gegeben, gegen das tatsächlich oder angeblich falsche Verhalten des Konkurrenten vorzugehen. Höchstrichterlich entschieden ist bereits, dass alleine eine strafbewehrte Unterlassungserklärung in der Lage ist, die Gefahr einer Wiederholung des Verstoßes für die Zukunft sicher auszuschließen.

Von einem solch berechtigten Begehren zu trennen ist immer die zunehmend missbräuchliche (massenhafte) Verwendung von Abmahnungen, welche alleine oder überwiegend finanziellen Zielen dient. Der Unterschied zwischen berechtigtem Unterlassungsbegehren und rechtsmissbräuchlicher Abmahnung ist allerdings für den Laien kaum auf den ersten Blick zu erkennen.

Hat man seinen Online-Shop abgesichert, bewegen sich die weiteren möglichen Probleme im Rahmen des Normalen. Vertragliche Streitigkeiten kommen hier wie überall vor, werden allerdings durch die Tatsache verschärft, dass es im Versandhandel immer zusätzliche Probleme mit Vorleistungszahlungen, Rückabwicklungen (wer ist vorleistungspflichtig?) und auch Widerrufsmöglichkeiten gibt.

Sollten Sie Ihren Online-Shop rechtlich absichern lassen oder sich gegen eine Abmahnung wehren wollen, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung, unter:

Tel: 0251 – 20 86 80 30*
Fax: 0251 – 20 86 80 50
E-Mail:
info@ra-kreuztor.de

Durch unsere besondere Erfahrung im Zusammenhang mit dem Wettbewerbs-, Urheber-, Marken- und Kaufrecht, insbesondere im Zusammenhang mit dem Internet, sind wir in der Lage, Ihre Angelegenheit bestmöglich zu vertreten.

* Der Anruf ist unverbindlich und abgesehen von den Gebühren Ihres Telefontarifs kostenfrei

Aktuelle Fälle